Posts filed under ‘Uncategorized’

Einladung zur nächsten Sitzung, 3.5.2017

Die nächste Sitzung der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen findet am Mittwoch, 3. Mai 2017 um 18 Uhr statt.

Ort: Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
NIG, 4. Stock, Sitzungszimmer
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

26/04/2017 at 06:24 Hinterlasse einen Kommentar

Demokratie im (globalen) Betrieb – Tagung in Klagenfurt mit Teilnahme der IG LektorInnen

9./10.12.2016 findet an der Universität Klagenfurt eine Tagung zum Thema Demokratie im (globalen) Betrieb. Wie können Gesellschaften demokratisch sein, wenn ihre Betriebe hierarchisch sind? U.a. zur Selbstverwaltung der Universitäten statt, in derem Rahmen die IG-LektorInnen-Vorstandsmitglieder Christian Cargnelli und Maria Dabringer an zwei Podiumsdiskussionen teilnehmen.

„Demokratie im (globalen) Betrieb. Wie können Gesellschaften demokratisch sein, wenn ihre Betriebe hierarchisch sind? U.a. zur Selbstverwaltung der Universitäten“

Tagung, 09. & 10. Dezember 2016
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Z.-109
Universitätsstraße 65-67

Wie können Gesellschaften demokratisch sein, wenn ihre Betriebe nicht demokratisch organisiert sind? Die alltäglichen Erfahrungen von Menschen in Betrieben und Institutionen wie Schulen, Universitäten, Behörden, Ministerien, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen sind geprägt von hierarchischen Strukturen, Beziehungsökonomien, der Dominanz von Netzwerken, Standespolitiken und Befehlsketten. Alltäglich leben und erfahren Menschen in Betrieben und Institutionen keine formellen demokratischen Strukturen und kaum egalitäre Beziehungen in Gruppen, Arbeitsabläufen und Organisationsformen. Wenn es aber im Alltag kaum Möglichkeiten gibt, demokratische Beziehungen zu leben, zu erfahren und zu üben, wie sollen sich dann demokratische Strukturen, in denen es darum geht, zu regieren und regiert zu werden, festigen? Wie sollen über punktförmige Praktiken der Wahl, demokratische Beziehungen emotional, kognitiv und ideologisch für Menschen dauerhaft werden, wenn diese im Alltag in den Betrieben nicht gelebt werden?

Die geschwächte Selbstverwaltung der Universitäten stellt ein zu diskutierendes Beispiel für das Dilemma zwischen gewissen formellen wahldemokratischen Elementen einerseits und mangelhaften demokratischen und egalitären Beziehungen im Alltag und der Dominanz von Beziehungsökonomien und Standespolitiken andererseits dar. Darüber können besonders weniger einflussreiche Gruppen wie Lektor*innen, freie Dienstnehmer*innen, Studierende, allgemeines Personal und Nachwuchswissenschafteri*nnen berichten.

Zu diskutieren gilt es weiters, wie alternative alltägliche und formell abgesicherte demokratische Beziehungen beispielsweise in Form von Losprozessen aussehen könnten, um egalitäre Verhältnisse und soziale Mobilität in Betrieben zu fördern. Wie öffnen sich selbstverwaltete Betriebe beispielsweise solidarischer Ökonomien gegenüber gesellschaftlichen Ansprüchen? Wie organisieren sich selbstverwaltete Betriebe in den Ländern des globalen Südens und wie gehen sie mit Hierarchien um? Wie verhindern selbstverwaltete Betriebe, dass sie sich als Nabel der Welt betrachten, und in der Verteidigung der eigenen institutionellen Ansprüche den Kontakt zur Außenwelt verlieren? Sind Hierarchien, die zu Konkurrenz, hohem psychosozialem Stress, der Verringerung des sozialen Zusammenhalts, höherer Morbidität und Mortalität und zur Konzentration auf den Aufstieg in internen Strukturen führen anstatt auf Produktivität und Kommunikation zu achten, tatsächlich rational und funktional? Müssen sich arbeitsteilige Prozesse stets hierarchisch organisieren? Oder entsprechen Hierarchien einer „libido domandi“, deren Zerstörungskraft durch die Praktiken des „Teile und Herrsche!“ und der Erzeugung von unübersichtlich vielen Personalkategorien und deren Standespolitiken, das alltägliche Erfahren von demokratischen und egalitären Beziehungen massiv erschwert?

Im Rahmen dieser Tagung finden zwei Diskussionen statt:

„Wie demokratisch ist die Selbstverwaltung der Universitäten? Diskussion“
Freitag, 09.12.16, 18:00, Z.-109
Wenn wir für die demokratische Selbstverwaltung der Universitäten etwa folgende vier Kriterien ansetzen, nämlich den freien Hochschulzugang, die demokratische Selbstverwaltung, die demokratische Lehre und Forschung und die demokratische Rotation von AkteurInnen zwischen Gesellschaft und Wissenschaft, dann wollen wir in dieser Diskussion auf die demokratische Selbstverwaltung innerhalb der Universitäten fokussieren. Spätestens seit der Einführung des Universitätsgesetzes 2002 repräsentieren die VertreterInnen in den Entscheidungsgremien nicht mehr zahlenmäßig ihre Statusgruppe. Die kleinste Gruppe der ProfessorInnen verfügt über die meisten Stimmen in den Entscheidungsgremien. Durch den Universitätsrat und die Rektorate werden die Entscheidungsgremien zusätzlich geschwächt. Diese Problematik der mangelnden Mitbestimmung wollen wir besonders aus der Sicht „niedrigerer Statusgruppen“ wie Lektor*innen, Studierender diskutieren.

Es diskutieren Christian Cargnelli, Maria Dabringer (Obleute der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen), Guido Offermanns (der Betriebsrat des wissenschaftlichen Personals der AAU), Stefan Rabitsch und Margaret Holt (Lektori*nnen der AAU), Vetreter*innen der ÖH (Stephan Trautner und Bradley Fix), Judith Michael (Universitätslehrerverband) Tilman Reuther (Gewerkschaft öffentlicher Dienst) Moderation: Utta Isop
„Demokratie im (globalen) Betrieb stärken! Diskussion“
Samstag, 10.12.16, 10:00 Z.-109
Die mangelnde Demokratisierung von Betrieben und Institutionen wird immer wieder in sozialen Bewegungen wie der der Solidarischen Ökonomie oder von Seiten der Gewerkschaften thematisiert. Wie können aber Gesellschaften, die sich nicht um alltägliche demokratische Beziehungen und Organisationsstrukturen in Betrieben und Institutionen bemühen, auf Dauer demokratisch sein? Hierarchien und systematische Abwertungen von Menschengruppen zerstören den sozialen Zusammenhalt, indem im Alltag keine demokratischen und egalitären Beziehungen gelebt werden. Können die Traditionen selbstverwalteter Betriebe und solidarischer Ökonomien, die sich in Süd- und Lateinamerika finden oder auch genossenschaftliche Traditionen in Europa dazu beitragen, Betriebe und Institutionen zu demokratisieren? Welche Praktiken und Organisationsstrukturen in Betrieben können zur Demokratisierung beitragen?

Es diskutieren Margit Appel (Katholische Sozialakademie), angefragt: City Plaza Hotel Athen (Selbstverwalteter Betrieb), Barbara Eder, Friederike Habermann, Heide Hammer (Lehrende der LV 210.020 „Demokratisches Begehren“), angefragt: Verena Franco-Mischitz (Jugendsekretärin GPA) Heinz Pichler (Bildungsreferent Arbeiterkammer), Oliver Pirker (Student und Putzmann an der AAU) Moderation: Utta Isop
Eine Veranstaltung der LV 210.020 „Demokratisches Begehren: Jacques Rancière im Kontext intersektionaler Geschlechterforschung“, des ÖIE-Kärnten/ Bündnis für eine Welt, des Referats für Gesellschaftspolitik, Ökologie und Menschenrechte der ÖH Klagenfurt/ Celovec

07/12/2016 at 07:56 Hinterlasse einen Kommentar

Ergebnis der Senatswahlen an der Uni Wien 2016

Vielen Dank allen die ihre Stimme bei der Senatswahl abgegeben haben, insbesondere natürlich jenen, die unserer Liste PLUM+GAKU+IG LektorInnen das Vertrauen geschenkt haben. Wir konnten bei dieser Wahl zulegen und haben das dritte Mandat knapp verfehlt. Die beiden Mandate werden von Ilse Reiter-Zatloukal und Claus Tieber ausgeübt.

Das offizielle Ergebnis: http://senat.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/senat/Senatswahl_2016/2016_Ergebnis_der_Senatswahlen_.pdf

14/05/2016 at 16:52 Hinterlasse einen Kommentar

Wahlaufruf zu den Senatswahlen an der Uni Wien am 12. Mai 2016

Am 12. Mai 2016 finden an der Universität Wien Senatswahlen statt, auch LektorInnen und ProjektmitarbeiterInnen sind wahlberechtigt, wir rufen Euch dazu auf, von Eurem Wahlrecht Gebrauch zu machen! Mitglieder der IG LektorInnen kandidieren für die Kritische Liste PLUM + GAKU + IG LEKTORINNEN.

>>Wahlaufruf der Kritischen Liste PLUM + GAKU + IG LEKTORINNEN<<

Wahllokale:

8-13 Uhr Uni-Hauptgebäude, Elise Richter Saal, Universitätsring 1
14.30-17.30 Uhr UZA II, Universitätszentrum Althanstrasse, Besprechungszimmer der Fakultät für Lebenswissenschaften Geozentrum, Raum 2A283 Althanstrasse 14

02/05/2016 at 07:48 Hinterlasse einen Kommentar

Einladung zur nächsten Sitzung, 13.4.2016

Die nächste Sitzung der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen findet am Mittwoch, 13. April 2016 um 18 Uhr statt.

Ort: Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
NIG, 4. Stock, Sitzungszimmer
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

11/03/2016 at 16:59 Hinterlasse einen Kommentar

Ö1-Radiokolleg zum Arbeitsklima in der Forschung

Ab sofort zum Nachhören: Eine vierteilige, von Nikolaus Scholz für das Ö1-Radiokolleg gestaltete Serie zum Thema „Kooperation, Konkurrenz, Erfolg. Das Arbeitsklima in der Forschung“.

Teil 1: http://oe1.orf.at/programm/427874
Teil 2: http://oe1.orf.at/programm/427926
Teil 3: http://oe1.orf.at/programm/427977
Teil 4: http://oe1.orf.at/programm/428026

Beschreibung:

Publish or perish – Publiziere oder gehe unter. Diese gängige Redewendung bringt ein Problem im Wissenschaftsbetrieb auf den Punkt. Dabei geht es schlichtweg immer um Erfolg. Erfolgreich abgeschlossene Experimente, nachgewiesene Hypothesen, bzw. die Publikation derselben,
erhöhen die Chancen auf eine (gut dotierte) Forschungsstelle und zugleich auf ein solides Budget.

Doch die steigende Konkurrenz unter den Wissenschafter/innen um fixe Personalstellen und den Zugang zu Forschungsmitteln erhöht auch den Druck, wissenschaftliche Ergebnisse möglichst zahlreich in angesehenen Fachzeitschriften – wie etwa Nature oder Science – zu publizieren.

Zudem wird eine Verlängerung der für junge Forscher/innen häufig nur befristeten Personalstellen nicht selten an ihre publizierten Forschungs-erfolge geknüpft. Dabei sind die Arbeitsverhältnisse vieler Forschender ohnehin prekär. Wer nicht das Glück hat, für seine Arbeit vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützt zu werden, lebt zumeist in unsicheren und kurzzeitigen Beschäftigungsverhältnissen, die auf lange Sicht zu einem Verlust des Querdenkens führen, oder, nicht selten, zu einer Abkehr vom Wissenschaftsbetrieb. Es kann nicht darum gehen, schreibt die Theodor-Körner-Preisträgerin von 2011, Vea Kaiser, dass „mehr Zeit für Anträge, Dokumentationen und Evaluationen der Forschung aufzuwenden ist, als für den eigentlichen Forschungsprozess“.

Mit der Projektfinanzierung durch sogenannte Drittmittel ist ein weiteres Problem im Wissenschaftsbetrieb nur allzu virulent geworden: Stammen die Drittmittel aus der Privatwirtschaft, sind die Forschungsergebnisse mit gewissen Erwartungen der Auftraggeber verknüpft. Wie kommen Forschende mit diesem Spannungsfeld zurecht, wie beeinflusst diese Tatsache ihre Arbeit?

25/02/2016 at 10:41 Hinterlasse einen Kommentar

Mitgliedschaft 2016

Liebe KollegInnen,

letzte Woche haben wir an die Mitglieder der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen eine Mail geschickt mit der Bitte, den diesjährigen Mitgliedsbeitrag einzuzahlen; vielen Dank all jenen, die dies bereits erledigt haben!
Wir freuen uns selbstredend über jeden weiteren bald eingezahlten Beitrag, und vielleicht möchten ja jene von Euch, die noch keine Mitglieder sind, unserem Verein beitreten, ein Online-Formular gibt es unter: http://www.ig-elf.at/index.php?id=70

Kontodaten der IG:

IG LektorInnen
BAWAG
BIC: BAWAATWW
IBAN: AT461400001010809564

Mitgliedsbeitrag für 2016: 25 Euro

25/01/2016 at 08:02 Hinterlasse einen Kommentar

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