Neue Leitlinien der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen

Die IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen hat für Ihre Arbeit Leitlinien erstellt, die nicht nur eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Lage von Bildung und Wissenschaft samt ihrer Arbeitsbedingungen, sondern auch einen neuen Forderungskatalog enthalten. Das PDF ist abrufbar unter http://ig-elf.at/uploads/media/IGLektorInnenWissensarbeiterInnen_Leitlinien.pdf
Diskussion erwünscht!

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11/04/2017 at 12:33 Hinterlasse einen Kommentar

Einladung zur nächsten Sitzung, 20.3.2017

Die nächste Sitzung der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen findet am Montag, 20. März 2017 um 18 Uhr statt.

Ort: Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
NIG, 4. Stock, Sitzungszimmer
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

07/03/2017 at 09:36 Hinterlasse einen Kommentar

Zum Begriff des „wissenschaftlichen Nachwuchs“

Im Mittelalter-Weblog plädiert Karoline Döring gegen die Verwendung des Begriffs „wissenschaftlicher Nachwuchs“ und weist darauf hin, dass der Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands (VHD) einen Ideenwettbewerb ausgerufen hat, um eine adäquatere Bezeichnung zu finden. Was die Situation in Österreich anbelangt, so hat das damalige IG-Vorstandsmitglied Günter Hefler schon vor langem dafür plädiert, lieber von einem segmentierten Arbeitsmarkt für WissenschafterInnen zu sprechen, in dem wenige unbefristet Beschäftigte einer großen Zahl befristet/prekär Beschäftigter gegenüberstehen.

16/02/2017 at 07:37 Hinterlasse einen Kommentar

Einladung zur nächsten Sitzung, 22.2.2017

Die nächste Sitzung der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen findet am Mittwoch, 22. Februar 2017 um 18 Uhr statt.

Ort: Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
NIG, 4. Stock, Sitzungszimmer
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

14/02/2017 at 09:03 Hinterlasse einen Kommentar

Stellungnahme der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen zum Gehaltsabschluss für Universitäten 2017

Versicherungspflicht für Lehraufträge wieder gewährleisten – Stellungnahme der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen zum Gehaltsabschluss für Universitäten 2017

08/02/2017 at 08:06 Hinterlasse einen Kommentar

Einladung zur nächsten Sitzung, 18.1.2017

Die nächste Sitzung der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen findet am Mittwoch, 18. Jänner 2017 um 18 Uhr statt.

Ort: Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
NIG, 4. Stock, Sitzungszimmer
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

04/01/2017 at 16:37 Hinterlasse einen Kommentar

Demokratie im (globalen) Betrieb – Tagung in Klagenfurt mit Teilnahme der IG LektorInnen

9./10.12.2016 findet an der Universität Klagenfurt eine Tagung zum Thema Demokratie im (globalen) Betrieb. Wie können Gesellschaften demokratisch sein, wenn ihre Betriebe hierarchisch sind? U.a. zur Selbstverwaltung der Universitäten statt, in derem Rahmen die IG-LektorInnen-Vorstandsmitglieder Christian Cargnelli und Maria Dabringer an zwei Podiumsdiskussionen teilnehmen.

„Demokratie im (globalen) Betrieb. Wie können Gesellschaften demokratisch sein, wenn ihre Betriebe hierarchisch sind? U.a. zur Selbstverwaltung der Universitäten“

Tagung, 09. & 10. Dezember 2016
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Z.-109
Universitätsstraße 65-67

Wie können Gesellschaften demokratisch sein, wenn ihre Betriebe nicht demokratisch organisiert sind? Die alltäglichen Erfahrungen von Menschen in Betrieben und Institutionen wie Schulen, Universitäten, Behörden, Ministerien, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen sind geprägt von hierarchischen Strukturen, Beziehungsökonomien, der Dominanz von Netzwerken, Standespolitiken und Befehlsketten. Alltäglich leben und erfahren Menschen in Betrieben und Institutionen keine formellen demokratischen Strukturen und kaum egalitäre Beziehungen in Gruppen, Arbeitsabläufen und Organisationsformen. Wenn es aber im Alltag kaum Möglichkeiten gibt, demokratische Beziehungen zu leben, zu erfahren und zu üben, wie sollen sich dann demokratische Strukturen, in denen es darum geht, zu regieren und regiert zu werden, festigen? Wie sollen über punktförmige Praktiken der Wahl, demokratische Beziehungen emotional, kognitiv und ideologisch für Menschen dauerhaft werden, wenn diese im Alltag in den Betrieben nicht gelebt werden?

Die geschwächte Selbstverwaltung der Universitäten stellt ein zu diskutierendes Beispiel für das Dilemma zwischen gewissen formellen wahldemokratischen Elementen einerseits und mangelhaften demokratischen und egalitären Beziehungen im Alltag und der Dominanz von Beziehungsökonomien und Standespolitiken andererseits dar. Darüber können besonders weniger einflussreiche Gruppen wie Lektor*innen, freie Dienstnehmer*innen, Studierende, allgemeines Personal und Nachwuchswissenschafteri*nnen berichten.

Zu diskutieren gilt es weiters, wie alternative alltägliche und formell abgesicherte demokratische Beziehungen beispielsweise in Form von Losprozessen aussehen könnten, um egalitäre Verhältnisse und soziale Mobilität in Betrieben zu fördern. Wie öffnen sich selbstverwaltete Betriebe beispielsweise solidarischer Ökonomien gegenüber gesellschaftlichen Ansprüchen? Wie organisieren sich selbstverwaltete Betriebe in den Ländern des globalen Südens und wie gehen sie mit Hierarchien um? Wie verhindern selbstverwaltete Betriebe, dass sie sich als Nabel der Welt betrachten, und in der Verteidigung der eigenen institutionellen Ansprüche den Kontakt zur Außenwelt verlieren? Sind Hierarchien, die zu Konkurrenz, hohem psychosozialem Stress, der Verringerung des sozialen Zusammenhalts, höherer Morbidität und Mortalität und zur Konzentration auf den Aufstieg in internen Strukturen führen anstatt auf Produktivität und Kommunikation zu achten, tatsächlich rational und funktional? Müssen sich arbeitsteilige Prozesse stets hierarchisch organisieren? Oder entsprechen Hierarchien einer „libido domandi“, deren Zerstörungskraft durch die Praktiken des „Teile und Herrsche!“ und der Erzeugung von unübersichtlich vielen Personalkategorien und deren Standespolitiken, das alltägliche Erfahren von demokratischen und egalitären Beziehungen massiv erschwert?

Im Rahmen dieser Tagung finden zwei Diskussionen statt:

„Wie demokratisch ist die Selbstverwaltung der Universitäten? Diskussion“
Freitag, 09.12.16, 18:00, Z.-109
Wenn wir für die demokratische Selbstverwaltung der Universitäten etwa folgende vier Kriterien ansetzen, nämlich den freien Hochschulzugang, die demokratische Selbstverwaltung, die demokratische Lehre und Forschung und die demokratische Rotation von AkteurInnen zwischen Gesellschaft und Wissenschaft, dann wollen wir in dieser Diskussion auf die demokratische Selbstverwaltung innerhalb der Universitäten fokussieren. Spätestens seit der Einführung des Universitätsgesetzes 2002 repräsentieren die VertreterInnen in den Entscheidungsgremien nicht mehr zahlenmäßig ihre Statusgruppe. Die kleinste Gruppe der ProfessorInnen verfügt über die meisten Stimmen in den Entscheidungsgremien. Durch den Universitätsrat und die Rektorate werden die Entscheidungsgremien zusätzlich geschwächt. Diese Problematik der mangelnden Mitbestimmung wollen wir besonders aus der Sicht „niedrigerer Statusgruppen“ wie Lektor*innen, Studierender diskutieren.

Es diskutieren Christian Cargnelli, Maria Dabringer (Obleute der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen), Guido Offermanns (der Betriebsrat des wissenschaftlichen Personals der AAU), Stefan Rabitsch und Margaret Holt (Lektori*nnen der AAU), Vetreter*innen der ÖH (Stephan Trautner und Bradley Fix), Judith Michael (Universitätslehrerverband) Tilman Reuther (Gewerkschaft öffentlicher Dienst) Moderation: Utta Isop
„Demokratie im (globalen) Betrieb stärken! Diskussion“
Samstag, 10.12.16, 10:00 Z.-109
Die mangelnde Demokratisierung von Betrieben und Institutionen wird immer wieder in sozialen Bewegungen wie der der Solidarischen Ökonomie oder von Seiten der Gewerkschaften thematisiert. Wie können aber Gesellschaften, die sich nicht um alltägliche demokratische Beziehungen und Organisationsstrukturen in Betrieben und Institutionen bemühen, auf Dauer demokratisch sein? Hierarchien und systematische Abwertungen von Menschengruppen zerstören den sozialen Zusammenhalt, indem im Alltag keine demokratischen und egalitären Beziehungen gelebt werden. Können die Traditionen selbstverwalteter Betriebe und solidarischer Ökonomien, die sich in Süd- und Lateinamerika finden oder auch genossenschaftliche Traditionen in Europa dazu beitragen, Betriebe und Institutionen zu demokratisieren? Welche Praktiken und Organisationsstrukturen in Betrieben können zur Demokratisierung beitragen?

Es diskutieren Margit Appel (Katholische Sozialakademie), angefragt: City Plaza Hotel Athen (Selbstverwalteter Betrieb), Barbara Eder, Friederike Habermann, Heide Hammer (Lehrende der LV 210.020 „Demokratisches Begehren“), angefragt: Verena Franco-Mischitz (Jugendsekretärin GPA) Heinz Pichler (Bildungsreferent Arbeiterkammer), Oliver Pirker (Student und Putzmann an der AAU) Moderation: Utta Isop
Eine Veranstaltung der LV 210.020 „Demokratisches Begehren: Jacques Rancière im Kontext intersektionaler Geschlechterforschung“, des ÖIE-Kärnten/ Bündnis für eine Welt, des Referats für Gesellschaftspolitik, Ökologie und Menschenrechte der ÖH Klagenfurt/ Celovec

07/12/2016 at 07:56 Hinterlasse einen Kommentar

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