Posts filed under ‘Wissenschaftspolitik’

Veranstaltungsankündigung: Publish and Perish, 28.5.2019, 18:30, Uni Wien

Im Namen der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen sowie der Österreichischen Gesellschaft für Dokumentation und Information (ÖGDI) dürfen wir zu folgender Veranstaltung einladen:

PUBLISH AND PERISH – wie publizieren, ohne sich zu verlieren

Zeit: Dienstag, 28.5.2019, 18:30 Uhr
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Hörsaal 34 (Hochparterre)

Impulsvorträge:

* Marlies Ockenfeld (Darmstadt), Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen (DGI). Sie war jahrzehntelang Chefeditorin des referierten SCOPUS-indexierten Journals Information – Wissenschaft und Praxis (IWP, früher „Nachrichen für Dokumentation“) im Verlag De Gruyter und spricht über Erfahrungen einer Journalherausgeberin.

* Terje Tüür-Fröhlich (Linz), Wissenschaftsforscherin und ÖGDI-Vorstandsmitglied spricht über ENDOGENE DATENBANKFEHLER (=Fehler, die erst im Laufe des Indexierungsprozesses entstehen), wie sie bestimmten Gruppen von WissensarbeiterInnen schaden (z.B. LOTE-AutorInnen = AutorInnen mit Familiennamen aus Sprachen „other than english“) und was wir dagegen tun können.

Im Anschluss diskutieren die Referentinnen mit Gerhard Fröhlich (Linz) und Klaus Feldmann (Uni Hannover / WU Wien), für Snacks und Umtrunk ist gesorgt.

Moderation: Anton Tantner (Wien)

Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für Dokumentation und Information in Kooperation mit der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen
Von seiten der ÖGDI ist der Fachausschuss Informationsethik und Wissenschaftsintegrität an der Veranstaltung federführend beteiligt. Freundlicherweise wird diese vom Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (VWGÖ) unterstützt.

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20/05/2019 at 11:10 1 Kommentar

Interview mit einem Aktivisten vom Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft

Im Interview mit einem Aktivisten vom „Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft“ (NGA) zur Lage in Deutschland wird unter anderem der Start einer Kampagne zur Entfristung angekündigt.

27/02/2019 at 08:16 Hinterlasse einen Kommentar

Forderungen zur Nationalratswahl 2017 auf Twitter

Anlässlich der österreichischen Nationalsratswahl twittert die IG ab heute täglich eine ihrer Forderungen: https://twitter.com/IGLektorinnen #nrw17

06/10/2017 at 09:24 Hinterlasse einen Kommentar

Neue Leitlinien der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen

Die IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen hat für Ihre Arbeit Leitlinien erstellt, die nicht nur eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Lage von Bildung und Wissenschaft samt ihrer Arbeitsbedingungen, sondern auch einen neuen Forderungskatalog enthalten. Das PDF ist abrufbar unter http://ig-elf.at/uploads/media/IGLektorInnenWissensarbeiterInnen_Leitlinien.pdf
Diskussion erwünscht!

11/04/2017 at 12:33 Hinterlasse einen Kommentar

Massenhaft Fehler in Zitationsindizes

IG LektorInnen-Mitglied Terje Tüür-Fröhlich hat sich in ihrer Dissertation intensiv mit den berüchtigten Zitationsindizes auseinandergesetzt und belegt darin deren systematische Fehleranfälligkeit. Spätestens nach Lektüre dieser Arbeit bzw. zumindest der Zusammenfassung sollte auch den zahlengläubigsten WissenschaftspolitikerInnen und UniversitätsmanagerInnen klar sein, dass Zitationsindizes keine Basis von Entscheidungen sein dürfen.

Tüür-Fröhlich, Terje: The Non-trivial Effects of Trivial Errors in Scientific Communication and Evaluation. (Schriften zur Informationswissenschaft; 69). Glückstadt: Verlag Werner Hülsbusch, 2016. ISBN 978-3-86488-104-6, Verlags-Info: http://www.vwh-verlag.de/vwh/?p=1088

Kurztext:

„Thomson Reuters’ citation indexes i.e. SCI, SSCI and AHCI are said to be ‚authoritative‘. Due to the huge influence of these databases on global academic evaluation of productivity and impact, Terje Tüür-Fröhlich decided to conduct case studies on the data quality of Social Sciences Citation Index (SSCI) records.

Tüür-Fröhlich investigated articles from social science and law. The main findings: SSCI records contain tremendous amounts of ‚trivial errors‘, not only misspellings and typos as previously mentioned in bibliometrics and scientometrics literature. But Tüür-Fröhlich’s research documented fatal errors which have not been mentioned in the scientometrics literature yet at all. Tüür-Fröhlich found more than 80 fatal mutations and mutilations of Pierre Bourdieu (e.g. ‚Atkinson‘ or ‚Pierre, B. and ‚Pierri, B.‘). SSCI even generated zombie references (phantom authors and works) by data fields’ confusion — a deadly sin for a database producer — as fragments of Patent Laws were indexed as fictional author surnames/initials. Additionally, horrific OCR-errors (e.g. ’nuxure‘ instead of ‚Nature‘ as journal title) were identified.

Tüür-Fröhlich’s extensive quantitative case study of an article of the Harvard Law Review resulted in a devastating finding: only 1% of all correct references from the original article were indexed by SSCI without any mistake or error. Many scientific communication experts and database providers‘ believe that errors in databanks are of less importance: There are many errors, yes — but they would counterbalance each other, errors would not result in citation losses and would not bear any effect on retrieval and evaluation outcomes. Terje Tüür-Fröhlich claims the contrary: errors and inconsistencies are not evenly distributed but linked with languages biases and publication cultures.“

13/10/2016 at 07:33 Hinterlasse einen Kommentar


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