Nachtrag: 15 Jahre IG und Broschüre: Medienecho
Anlässlich des 15Jahr Jubiläums und der Broschüre dazu haben auch Heureka, das Falter Wissensmagazin und der Augustin berichtet.
15 Jahre IG: Berichterstattung
Zum 15jährigen Bestehen der Ig berichten einige Medien über die Situation der LektorInnen und prekär beschäftigten WissenschafterInnen:
orf.science.at: Nichts zu verlieren als die Kettenverträge
Kurier: 15 Jahre IG Lektoren
Die Presse: Lektoren an den Unis: „Kann nur jedem abraten“
15 Jahre IG: Stimmen aus Politik, Gewerkschaft und den Rektoraten zur Hochschulpolitik
In der hochschulpolitischen Diskussion wird vornehmlich über Schlagwörter diskutiert, die Situation der an den Unis und Fachhochschulen beschäftigen WissenschaftlerInnen wird dabei gerne übersehen. Wir haben daher Vertreter aus Politik, Gewerkschaften und den Rektoraten gebeten, ihre Vorstellungen offen zu legen. Dabei ging es uns nicht nur um unsere eigene Arbeitssituation als WissensarbeiterInnen an Universitäten und Fachhochschulen, sondern auch um die grundsätzliche Frage nach der Universität des 21. Jahrhunderts und der Krise der Universitäten.
Wir stellten an Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle, sowie die Wissenschaftssprecher sämtlicher im Parlament vertretener Parteien einige Fragen zur Zukunft von Universitäten und ihren politischen Positionen in Bezug auf die Arbeitsbedingungen prekär beschäftigter Lehrender und Forschender. Neben den politischen Parteien wurde auch die österreichische Universitätenkonferenz angefragt, für die uns das zuständige Präsidiumsmitglied für Personalangelegenheiten, der Rektor der Universität Wien Georg Winckler antwortete. Von gewerkschaftlicher Seite stellte uns Dwora Stein, die Bundesgeschäftsführerin der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und Wilhelm Gloss, der Vorsitzendestellvertreter der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) eine Stellungnahme zur Verfügung.
Wir danken allen Beteiligten für ihre Antworten und möchten diese hier unkommentiert zur Diskussion stellen:
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15 Jahre IG: Fest am 21. Oktober
Die IG LektorInnen feiert am 21. Oktober ihr 15jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass laden wir ab 19 Uhr in den Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste. Es würde uns freuen auch Sie dort begrüßen zu dürfen.
15 Jahre IG LektorInnen
Fr, 21. Oktober 2011, 19:00
Akademie der bildenden Künste
Sitzungssaal
Schillerplatz, 1010 Wien
Im Rahmen des Festes wird auch die Broschüre „Wissensarbeit prekär organisiert. 15 Jahre IG LektorInnen“ präsentiert.
Neue Bücher zur Bildungspolitik
Zwei Bücher zur Bildungspolitik sind gerade erschienen und beide enthalten Beiträge von IG-Mitgliedern. Da ist zum einen „Einmischungen. Die Studierendenbewegung mit Antonio Gramsci lesen, das von Elisabeth Mixa, Ingo Lauggas und Friedhelm Kröll herausgegeben wurde und zum zweiten der von der ÖH herausgegebene Sammelband „Wessen Bildung? Beiträge und Positionen zur bildungspolitischen Debatte“.
Interview mit orf.at
Die beiden Vorstsandsmitglieder der IG, Lisa Sigl und Mario Becksteiner, haben science@orf.at ein ausführliches Interview zur Lage der WissensarbeiterInnen in Österreich gegeben.
MAYDAY ! MAYDAY!
Am 1. Mai 2011 gibt es wieder eine MAYDAY!-Parade in Wien!
Das PrekärCafé lädt aus diesem Anlass einen Aktivisten von EuroMayDay Milano ein, der von der Entstehung der MayDay-Paraden und aktuellen Kampagnen berichten wird. Seit der ersten MayDay-Parade 2001 hat sie in Mailand – mit meist über 100.000 Beteiligten – die „traditionelle“ 1. Mai-Demonstration längst überholt. „San Precario“, der kollektiv erschaffene Schutzheilige aller von Prekarisierung Betroffenen, scheint seither seine schützende Hand sehr erfolgreich über das EuroMayDay-Netzwerk und zahlreiche arbeitsrechtliche Kampagnen zu halten. Erst im Dezember 2010 gab es einen Aufruf zu Massenklagen gegen das neue Gesetz „Collegato Lavoro“, das die Zeitspanne für das Einbringen von arbeitsrechtlichen Klagen auf zwei Monate nach Vertragsende beschränkt (die kürzeste Verjährungsdauer für einen Gesetzesbruch in Italien). Im Herbst 2011 soll zum ersten Mal ein Streik der Prekären ausgerufen werden.
Mehr dazu und zu prekären Strategien, Aktionen und Visionen am
Di, 5. April 2011 um 20Uhr im
Prekär Café in der W23. Veranstaltung in englischer Sprache. (weiterlesen…)
Die Uni als Fabrik der Prekarität!
Die Uni als Fabrik der Prekarität!
Ein kritisch-solidarischer Bericht zu einem Vernetzungstreffen von Kämpfen gegen Sparpolitiken („Austerity“) an Universitäten
Im Dezember 2010 riefen das Edu-Factory Kollektiv und andere AktivistInnen aus Unikontexten unter dem Titel „For a New Europe: University Struggles Against Austerity“ zu einem europäischen Meeting zur Vernetzung und Koordinierung ihrer Aktionen. Über 90 Kollektive von Studierenden, AktivistInnen, prekarisierten ArbeiterInnen unterstützten den Aufruf. Nach Paris/Saint Denis (F) kamen daraufhin vom 11.-13. Feb. 2011 mindestens 300 AktivistInnen; der Großteil davon aus dem s.g. West- und Mitteleuropa (v.a. GB, I), aber auch aus Russland, Kanada, Japan, Chile etc.. KollegInnen aus Tunesien und Gambia wurden vom französischen Staat an der Anreise gehindert. (weiterlesen…)
Umbenannt und wiedergewählt
Die IG hat sich in ihrer Generalversammlung in IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen umbenannt. Damit ist einerseits das „externe“ gestrichen, da den realen Verhältnissen nicht (mehr) entspricht und zum anderen soll eine Öffnung in Richtung aller prekär Beschäftigten im Wissenschaftsbereich signalsiert werden.
Der Vorstand der IG wurde einstimmig wiedergewählt.
Die nächste Sitzung der IG, zu der ich Euch/Sie alle recht herzlich einladen möchte ist am
Montag, den 14. 3. 2011 um 18 Uhr
Auf der KSA
NIG, 4. Stock, Hörsaal C
Universitätsstraße 7, 1010 Wien
Presse-Interview zu Arbeitsverhältnissen an den Unis
Einmal mehr weist der Vorsitzender der IG LektorInnen, Claus Tieber, auf die prekären Arbeitsverhältnisse von WissenschaftlerInnen hin. Die heutige Presse veröffentlicht das Interview unter dem Titel „Die Leute geben auf oder gehen ins Ausland.“

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